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  • Der Projektstatus wird mit vielen Worten und Erklärungen langatmig berichtet. Am Schluss des Berichts ist nicht klar, wie der wirkliche Status ist. Die einzelnen Teilprojekte und/oder die Projektbeteiligten berichten unterschiedlich über den Stand des Projekts.
     
  • Das Projekt meldet regelmässig keine nennenswerten Probleme und rapportiert gemäss einem alten, unveränderten Projektplan. Bei grösseren IT-Projekten ist dies sehr ungewöhnlich.
     
  • Die Fluktuation innerhalb des Projekts ist gross. Rollen werden zusammengelegt und wieder getrennt. Regelmässige Meetings werden verschoben – insbesonders die Sitzungen der Projektsteuerungsgremien.
     
  • Jedes Einzelteil scheint auf Kurs zu sein – eine Integration zu einem Ganzen hat noch nicht stattgefunden. Dies trotz vieler Überstunden und regelmässigen Erfolgsmeldungen.
     
  • Es gibt nur vage Hinweise, wie es um die Qualität innerhalb der Teilprojekte steht. Der Status der Tests und der Dokumentation ist nicht klar.
     
  • Der Businessauftraggeber und der IT-Projektleiter kommunizieren unterschiedliche Sichten auf die inhaltliche Qualität der Lösung. Es passieren häufig Fehler und sogenannt „unvorhergesehene“ Probleme, die niemand voraussehen konnte.
     
  • Generell ist die Stimmung im Team schlecht und die Kommunikation zwischen Business-Auftraggeber und
    IT-Projekt ist gestört.
     
  • Externe Auftragnehmer sind sich nicht einig über den Projektfortschritt und die nächsten Schritte. Die Projektsteuerungsgremien müssen regelmässig Kurskorrekturen vornehmen.
     
  • Der Übergang zum produktiven Betrieb ist nicht gelöst und die zukünftigen Betreiber sind nicht mit im Boot. Ein gemeinsames Vorwärtsgehen lässt sich nicht ausmachen.

Die Liste ist nicht abschliessend. Die einzelnen Problemkreise können in unterschiedlicher Kombination und Sichtbarkeit vorkommen. Es ist ein möglichst neutrales Beobachten nötig, um diese Indikatoren rechtzeitig wahrzunehmen. Unter Umständen erkennen Sie zuerst die Auswirkungen dieser Situation.